Das Beschneiungsbuch

Wie Schnee entsteht.

In der Schneekanone. Am Berg. Vom Wassertropfen zur Piste unter deinen Ski.

01 / Die Maschine

In der Schneekanone

01020304050607

Interaktives Schema · generische Anlage

02 / Das Wetterfenster

Beschneiungswetter

Vergleiche die verbleibende Nacht oder die nächsten 48 Stunden auf drei Höhenlagen in Saalbach–Hinterglemm.

Saalbach–Hinterglemm · Europe/Vienna · vollständige Vorhersagestunden
3. Nov., 19:00 → 4. Nov., 08:00

1.500 m · Wähle eine Stunde für Details

Geschätzte Feuchtkugeltemperatur · °C · Vollständige Vorhersage

Kälteres Fenster · ≤ −5°CGeeignetes Wetter · ≤ −2°CÜber dem SchwellenwertNicht verfügbar

Vorhersagestunde

3. Nov., 19:00

Über dem Schwellenwert

Lufttemperatur
-0,6 °C
Relative Luftfeuchte
94,5%
Windgeschwindigkeit
1,2 m/s
Geschätzte Feuchtkugeltemperatur
-1,2 °C

Längstes Fenster: 7 h · 4. Nov., 01:00 → 4. Nov., 08:00

Erstellt 3. Nov., 14:17 · MET Norway · CC BY 4.0
Tatsächlicher Kanonenbetrieb und produzierte Schneemengen sind nicht verfügbar. Offiziellen Schneebericht öffnen (Deutsch) ↗

Szenario

Wann ist eine Nacht kalt genug?

Ändere Temperatur und Luftfeuchte und entdecke, warum das Thermometer allein nicht reicht.

-5,8 °CGeschätzte Feuchtkugeltemperatur

Kälteres Fenster · ≤ −5°C

Stull-Näherung · ohne Höhenkorrektur

03 / Die Produktionsrechnung · Szenario

Schneeszenario berechnen

Wähle eigene Annahmen für Anlage und Piste. Das Ergebnis ist ein Massenbilanz-Szenario, unabhängig von der Vorhersage.

Wasserverluste, Dichte und Leistung

75% Wassererhalt ist eine Beispielannahme. Das SLF berichtet Wasserverluste von 15–40% in Feldstudien; örtliche Verluste hängen von Wetter und Anlage ab.

Szenario · 10.000 m²

3,8cm
Gleichmäßig verteilte Schneehöhe
Schneevolumen
384 m³
Zugeführtes Wasser
230,4 m³
Stromszenario
880 kWh
Laufzeit bis zur Zielhöhe
62,5 h
Wasser für die Zielhöhe
1.800 m³

Gleichmäßige Verteilung bei der gewählten Dichte. Spätere Schmelze, Umlagerung und Präparierung bleiben unberücksichtigt. Durchfluss und Leistung sind eigene Annahmen, keine Maschinendaten.

04 / Vom Wasser zur Piste

Gleiches Wasser. Anderer Schnee.

Bei 1 m³ Wasser bestimmt die Dichte das Volumen. Diese Beispiele nehmen an, dass das gesamte Wasser erhalten bleibt.

Wasser

1 m³ · 1.000 kg/m³

Leichter Neuschnee

10 m³ · 100 kg/m³

Dichter technischer Schnee

2,2 m³ · 450 kg/m³

Beispieldichten, keine gemessenen Schneeverhältnisse. Die Dichte verändert sich mit Wetter, Setzung und Präparierung.

  1. 01

    Wetter prüfen

    Temperatur und Luftfeuchte bestimmen die geschätzte Feuchtkugeltemperatur. Wasserversorgung, Wind und Einstellungen spielen ebenfalls eine Rolle.

  2. 02

    Eiskeime erzeugen

    Nukleatoren liefern winzige Eisteilchen, die das Gefrieren der Tropfen unterstützen.

  3. 03

    Tropfen Zeit geben

    Die Wurfweite des Propellers oder die Höhe der Lanze gibt den Tropfen Zeit zum Abkühlen.

  4. 04

    Piste präparieren

    Schnee wird verteilt und präpariert. Höhe, Bedeckung und Freigabe müssen vor Ort geprüft werden.

Quellen & Methode

Die Wetterberechnung nutzt Stull (2011) mit derselben Schwelle von −2°C Feuchtkugeltemperatur wie die bestehende PisteWindow-Wetteransicht. Das Band ≤ −5°C kennzeichnet kältere Stunden, keine Produktionsrate. Verwendet werden nur eindeutige, gültige und vollständige Stunden aus höchstens 24 Stunden alten Vorhersagen. Fehlende Stunden unterbrechen ein Fenster. Heute Nacht umfasst die verbleibenden Stunden zwischen 18 und 8 Uhr in Europe/Vienna. Wind wird angezeigt; eine allgemeine Windgrenze wird nicht angenommen. Anlagen, Wasserversorgung und Betrieb sind nicht angebunden.

Wasservolumen = Kanonen × Liter/Sekunde × 3,6 × Stunden. Erhaltene Masse = Wasservolumen × 1.000 × Anteil. Schneevolumen = Masse ÷ Dichte. Schneehöhe = Schneevolumen ÷ Fläche. Strom = (Kanonen × Leistung je Kanone + Pumpenleistung) × Stunden. Daraus werden keine Leistungskurve, Kosten, Öffnungswahrscheinlichkeit oder Betriebsempfehlung abgeleitet.

75% Wassererhalt ist eine Beispielannahme. Das SLF berichtet Wasserverluste von 15–40% in Feldstudien; örtliche Verluste hängen von Wetter und Anlage ab.